Als L. stellt sich Laetizia immer vor, «El Punkt». Dieselbe Lakonik prägt die Darstellung ihres Lebens durch eine Erzählinstanz, die L.s Perspektive durchweg übernimmt und zugleich verfremdet. Anekdotenhafte Episoden evozieren Alltagsszenen, die so schwebend bleiben wie L.s Gedanken: «L. überlegte, ob ja oder nein. Beides war richtig.» Zwingend bleiben nur die nüchterne Ironie und die pointierte Sprachkunst des Autors. (Daniel Rothenbühler)