Nicht eigentliche Kurzgeschichten, sondern Kurzerzählungen sind es, in denen sich Fanz Hohler persönlich zeigt. Der Gang aufs Perron in Zürich-Oerlikon, die Lesereisen in exotische Länder, der Blick auf eine ProLitteris-Abrechnung: das alles erzählt uns der Schweizer Meister der kurzen Erzählung in der Ich-Form. Kein Detail in seinem Gesichtsfeld ist Hohler zu belanglos, um nicht Gegenstand einer kleinen Erzählung werden zu können. Seine kurzen Prosastücke zeugen von der Phantasie, die er auch gern selbst zum Thema macht. Etwa wie in der Titelgeschichte, die von einer Geschichte über ein Feuer im Garten handelt – das einen kleinen Zuhörer in Aufregung versetzt, als stünde er selbst in Flammen. (Florian Bissig)