Die Lyrik Andreas Neesers verdichtet und formt Material, wie es sich ganz unverstellt seinen Sinnen darbietet. Schnee, Eis, Wind, Feuer, aber auch das Licht über dem Wald oder das warme Haar eines Mitmenschen stehen im Zentrum der kurzen Gedichte. Begegnungen der Natur, mit sich selbst oder mit einem Gegenüber fasst Neeser in Formulierungen, die der Offenheit der Erfahrung keinen Zwang antun. Der Gedichtband enthält zwei Sammlungen, die in Kleinstauflagen bereits publiziert waren, und ergänzt sie mit neuen Gedichten. (Florian Bissig)